Der erste Schnee

Kaum zu fassen, Schneegestöber im November (2015). Seit drei Jahren warte ich auf den Tag, an dem ich endlich wieder losstapfen kann, und unsere schöne Gegend im Schnee fotografieren kann. 

Es stellt sich dann ja immer die Frage: War das jetzt ein Wetter-Ausrutscher oder gibt es einen strengen Winter. Eine Frage, die sich genausogut mit Bauernregeln "Hat der November einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart" wie mit meterologischen Voraussagen vorraussagen läßt: "Nach Sturm kommt Schnee". Aber weiter wagen die Wetterfrösche keine Vorraussagen. Da müßte man sich schon auf das Haselnuss-Orakel verlassen: Dieses Jahr gab es viele Haselnüsse - was für einen strengen Winter sprechen soll. Der Zusammenhang wird von aufgeklärten Zeitgenossen zwar bestritten - woher sollen die Haselsträuche wissen, wie der Winter wird? Aber nur weil sich der Zusammenhang uns nicht erschließt, heißt es für mich noch lange nicht, dass es keinen gibt. Nach dem letzten Haselnuss-Jahr 2012 gab es jedenfalls einen strengen Winter - das war das letzte Mal, das wir auf dem See spazieren gehen (und mehr) konnten.